Satzung des 1. Schwimmverein Unterföhring e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)  Der am 20. März 2017 in Unterföhring gegründete Sportverein führt den Namen 

 "1. Schwimmverein Unterföhring“ (SV-Ufg).

 Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. 

 (2)  Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“

 (3)  Der Verein hat seinen Sitz in Unterföhring.

 (4)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 (5)  Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. vermittelt.


§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

(1)  Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports.

(2)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V. und den betroffenen Sportfachverbänden an.

  

§ 3 Vereinstätigkeit

(1)  Die Verwirklichung des Vereinszwecks erfolgt durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

 (2)  Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 (3)  Die Verwirklichung der satzungsgemäßen Zwecke erfolgt unter Berücksichtigung der Belange des Umwelt- und Naturschutzes, soweit dies ohne Beeinträchtigung eines effizienten Sportbetriebes möglich ist.


§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1)  Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Die Mitgliederversammlung kann eine angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

 

(2)  Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

 

(3)  Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

 

(4)  Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon, etc.

 

(5)  Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

 

(6)  Vom Vorstand kann beschlossen werden, die Aufwandsentschädigung nach Absatz 2 und den Aufwendungsersatz nach Absatz 6 im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu begrenzen.

 

 § 5 Mitgliedschaft

(1)  Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

 

(2)  Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.

 

Der Vorstand ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe einer eventuellen Ablehnung anzugeben. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. 

 

Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechtes nach den §§ 21 bis 79 BGB.

 

(3)  Der Verein besteht aus 

 

- ordentlichen Mitgliedern, 
- jugendlichen Mitgliedern und 
- Ehrenmitgliedern. 

 

Als ordentliches Mitglied gelten Erwachsene, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zu den Jugendlichen zählen alle Mitglieder von Geburt bis zum 18. Lebensjahr.

 

Personen, die sich um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

  

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)   Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden automatisch von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.

 

(2)   Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen möglich. 

 

Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Kalenderjahres zu erfüllen.

 

(3)   Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus den Verein ausgeschlossen werden:

 

- wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen und Nichtbefolgung von Anordnungen des Vorstandes oder des zuständigen Abteilungsleiters,

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichen Verhaltens,

- wegen unehrenhafter Handlungen,

- wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

 

Ein Ausschluss entbindet nicht von den eventuellen Forderungen des Vereins an den Ausgeschiedenen. Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Betroffenen binnen zwei Wochen (gerechnet von der Zustellung des Ausschlusses ab) das Einspruchsrecht zur ordentlichen Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig entscheidet.

  

§ 7 Streichung der Mitgliedschaft

(1)  Ein Mitglied scheidet außerdem durch Streichung seiner Mitgliedschaft aus dem Verein aus.

 

(2)  Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, sofern ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist.

 

Die Mahnung muss an die letzte dem Verein bekannt Anschrift des Mitglieds gerichtet sein. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.

 

(3)  Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstands, der dem Mitglied bekanntgemacht wird.

  

§ 8 Beiträge

(1)   Jedes Mitglied hat eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag (Geldbeitrag) zu leisten. Dieser ist im Voraus am Jahresanfang zu entrichten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.

 

(2)   Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wäre. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.

 

(3)   Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.

 

(4)   Mitglieder, die nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.

 

(5)   Bei unterjährigem Eintritt wird der Beitrag anteilig berechnet.

 

(6)   Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile oder den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

(7) Mitglieder, die an kostenintensiven Angeboten des Vereins teilnehmen, können verpflichtet werden, Spartenbeiträge zu entrichten. Die Höhe der Spartenbeiträge ermittelt und beschließt der Vorstand. Sie dienen der Deckung von Mehrkosten der Sparte.

 

 § 9 Stimmrecht jugendlicher Mitglieder

 Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des Vereins bis zum vollendeten 16. Lebensjahr kein Stimmrecht. Für die jugendlichen Mitglieder, die noch kein Stimmrecht haben, können die gesetzlichen Vertreter an der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des Vereins teilnehmen und abstimmen.

 

§ 10 Organe des Vereines

 Organe des Vereines sind:

 

- der Vorstand

- die Mitgliederversammlung

  

§ 11 Vorstand

(1)  Der Vereinsvorstand besteht aus dem

 

- 1. Vorsitzenden 
- 2. Vorsitzenden 
- 3. Vorsitzenden

 

(2)  Der Verein wird gemäß § 26 BGB vom 1., 2. und 3. Vorsitzenden vertreten. Jeder ist für sich allein vertretungsberechtigt.

 

(3)  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.

 

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

 

(4)  Beisitzer des Vorstandes sind der

- Schatzmeister und der 
- Schriftführer zgl. Pressewart.

Die Beisitzer sind zu den Sitzungen des Vorstands hinzuzuziehen.

 

(5)  Über die Vorstandssitzungen werden Protokolle gefertigt, die neben der Tagesordnung und den Beschlüssen auch die tragenden Gründe der jeweiligen Beschlüsse beinhalten.

  

§ 12 Aufgaben des Vorstands

(1)   Dem Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Insbesondere ist er zuständig für

 

- Bewilligung von Ausgaben, 
- die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen, 
- die Aufnahme, die Streichung, den Ausschluss und die Maßregelung von Mitgliedern, 
- alle Entscheidungen, soweit die Vereinsinteressen berührt werden.

 

(2)   Die Einzelheiten werden in einer Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilungsplan festgelegt.

 

(3)   Kosten, die den Rahmen der normalen laufenden Aufgaben überschreiten, bedürfen der Zustimmung des Vorstandes. 

 

(4)   Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Versammlungen der Mitglieder. Der Vorstand ist einzuberufen, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder ein Mitglied des Vorstands es beantragt. Der 1. Vorsitzende ist berechtigt, in besonderen Fällen auch andere Mitglieder zu ermächtigen, den Sitzungen als beratende Teilnehmer beizuwohnen.

 

Den Mitgliedern des Vorstandes obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben.

 

(5)   Unabhängig von den unter §§ 6 und 7 getroffenen Regelungen ist der Vorstand berechtigt, wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Satzung folgende Strafen über die Mitglieder zu verhängen:

 

Verweis, ein zeitlich begrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der Sportanlagen, Ausschluss aus dem Verein.

 

Der Bescheid ist mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.

  

§ 13 Wahl des Vorstands 

(1)   Der Vorstand sowie dessen Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Der Vorstand sowie dessen Beisitzer werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. 

Der jeweilig amtierende Vorstand bleibt nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis der neu gewählte Vorstand sein Amt antritt.

 

(2)  Für Wahlen gilt folgendes:

Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der 3. Vorsitzende, der Kassier und der Schriftführer sind in Einzelabstimmung mit einfacher Mehrheit zu wählen.

 

Die Wahl ist grundsätzlich geheim. Auf Antrag kann von der Mitgliederversammlung offene Abstimmung beschlossen werden, sofern nur ein Bewerber für das jeweilige Amt vorgeschlagen wurde. 

 

Für Wahlen sind Wahlausschüsse zu bilden, die von der Versammlung in offener Abstimmung zu berufen sind.

 

(3)   Will ein Vorstandsmitglied von seinem Amt zurücktreten, so ist dies dem 
1. Vorsitzenden gegenüber schriftlich zu erklären. Will der 1. Vorsitzende zurücktreten, so ist die Erklärung gegenüber den beiden Stellvertretern abzugeben.

 

Scheiden Vorstandsmitglieder oder Beisitzer vorzeitig aus, so muss bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl stattfinden. Diese Nachwahl gilt für den Rest der Wahlperiode.

  

§ 14 Mitgliederversammlung

(1)  Einmal jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung zu berufen, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres. 

 

Wenn es das Interesse des Vereins erfordert, ist darüber hinaus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist ferner durch den Vorstand innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen einzuberufen, wenn wenigstens 10 % der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt haben.

 

(2)  Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand unter Veröffentlichung in den Vereinsaushängekästen, an den Anschlagtafeln für Bürgernachrichten und im Gemeindeblatt Unterföhring. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. 

 

Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen.

 

(3)  Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 3. Vorsitzenden geleitet. Ist keiner der Vorsitzenden anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

 

(4)  Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In ihr kann nur über die Anträge abgestimmt werden, die gleichzeitig mit der schriftlichen Einberufung bekannt gegeben wurden. Falls ein anwesendes Mitglied geheime Abstimmung wünscht, muss geheim abgestimmt werden.

 

(5)  Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen werden bei der Ermittlung der Mehrheit nicht berücksichtigt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung aller Vereinsmitglieder.

 

Beschlüsse werden mit der Beschlussfassung wirksam.

§ 15 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

- Entgegennahme der Jahresberichte 
- Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes

- Entgegennahme des Kassenberichts und Wahl und Abberufung der zwei Kassenprüfer 

- Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

- Beschlussfassung über Änderung der Satzung

- Beschlussfassung über Vereinsauflösung

- Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes

- weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

 

(2)  Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 16 Kassenprüfung

(1)  Die zwei Kassenprüfer werden durch die Mitgliederversammlung in offener Abstimmung für die Dauer von zwei Jahren bestimmt. Sie dürfen weder dem Vorstand angehören, noch Beisitzer sein.

 

Sie überprüfen die Kassengeschäfte des Vereines in rechnerischer und sachlicher Hinsicht. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. 

 

Über das Ergebnis ist dem Vorstand möglichst mindestens eine Woche vor Durchführung der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

(2)  Sonderprüfungen sind möglich.

  

§ 17 Ausschüsse

 Sofern die Vereinsinteressen es erfordern, werden für den laufenden technischen Spiel- und Sportbetrieb Ausschüsse gebildet. Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des Vorstandes. 

 

§ 18 Haftung

(1)  Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung die in § 3 Nr. 26 und 
§ 3 Nr. 26 a EStG vorgesehenen Höchstgrenzen im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

(2)  Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

  

§ 19 Datenschutz

(1)  Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: 

 

Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein sowie die weiteren im Aufnahmeformular aufgeführten Daten.

 

Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen. 

 

(2)  Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

 

(3)  Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.

 

(4)  Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.

 

(5)  Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

 

§ 20 Sprachregelung

 Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktionsbezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.


§ 21 Auflösung des Vereins

 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen, zu der 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen. Zur Auflösung ist eine Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Abstimmung über die Auflösung ist namentlich vorzunehmen. 

 

Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Versammlung einzuberufen (unter genauer Bekanntgabe des Tagesordnungspunktes, nämlich Auflösung des Vereins), die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Unterföhring, die diese unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

  

§ 22 Gültigkeit der Satzung

(1)  Die Satzung wurde am 20. März 2017 (Gründungsversammlung) beschlossen. Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

Unterföhring, 20. März 2017

Unterschriften:
Ralf Vietze - Elisabeth Rupprecht - Wolfgang Schwaiger - Dagmar Hoffmann - Kurt Seiler - Erich Mörike - Manfred Axenbeck - Udo Guist - Simone Guist - Edith Michal - Manfred Unterstein - Gertrud Mörike - Carolina Schwaiger - Sophie Guist - Sandra Guist

(Anmerkung: Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 16.05.2017)
Die Satzung wurde am 02.08.2019 überarbeitet und geändert.